Posts Tagged 'Silbermanipulation'

Physischer Goldmarkt trocknet aus

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Der markante Absturz des Goldpreises von vor knapp zwei Wochen dürfte den meisten Beobachtern noch in guter Erinnerung sein. Zwar hat sich das gelbe Metall, ebenso wie Silber, stabilisiert und konnte sogar einen Teil der Verluste wieder wett machen. Damit ist die Prognose der umfassenden Edelmetall-Analyse vom 19. April ziemlich genau aufgegangen. Was, von wenigen Blogs einmal abgesehen, allerdings vollkommen untergeht ist die Tatsache, dass der physische Goldmarkt seit Wochen wie leergefegt ist. Nicht nur die immer weiter ausufernde Liquiditätspolitik der großen Notenbanken, sondern auch die Eurokrise (hier v.a. Zypern) und schwindendes Vertrauen in die Politik in den großen Industrienationen haben zu einem regelrechten Run auf Edelmetalle geführt. Dass es immer wahrscheinlicher wird, dass direkte Beteiligungen von Anteilseignern und Gläubigern von Banken – wozu übrigens jeder Girokontoinhaber gehört – bei künftigen Rettungsaktionen immer wahrscheinlicher werden, macht die Lage nicht besser. zum kompletten Artikel: «Physischer Goldmarkt trocknet aus»

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Silber im US-Handel mal wieder stark unter Druck

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In den letzten Tagen hat Silber seinem Ruf als sehr volatiles Investment mal wieder alle Ehre gemacht. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass man in diesem Markt eine besonders zuverlässige Rhytmik ablesen kann: nach oben geht es vor allem im asiatischen Handel, vom London opening bis zur US-Vorbörse (14.30 Uhr) setzt sich der Trend aus dem Asien-Handel oftmals fort. Doch während des Handels in den USA steigt der Verkaufsdruck in der Regel stark an. Besondere Zeitpunkte sind hier 14.30 Uhr (Eröffnung der Vorbörse), 15.30 Uhr (regulärer Handelsstart in New York) und zwischen 16.00 und 17.00 Uhr.

Wenn Silber bisher gestiegen ist, dann dreht der Kurs zu diesen Zeiten den Trend, ist der Kurs bisher gefallen, dann beschleunigt sich der Abwärtstrend. Ich hatte zwar schon ein paar Charts dazu gezeigt, dennoch ist es faszinierend wie der Kurs immer wieder zu genau diesen Uhrzeiten einbricht. Vornehmlich passiert dies nach einem kräftigen Anstieg über mehrere Tage, wie auch dieses Mal. In fünf Handelstagen ging es um über 10% nach oben, am Dienstag erfolgt dann der Einbruch: in der Spitze gut 10 Prozent Verlust in nichteinmal 48 Stunden.

Silber: 15 Minuten Chart (eine Kerze entspricht 15 Minuten)

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Im Stundenchart wird das Verhältnis der Auf- und Abwärtsbewegungen noch deutlicher. Der Kurs quält sich (mit Ausnahme eines Tages) regelrecht nach oben, fällt dann allerdings wie ein Stein. Hier sind ganz klar JP Morgan und andere Manipulateure am Werk.

Silber: 1 Stunden Chart (eine Kerze entspricht einer Stunde)

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Der Hauptgrund für dieses Abverkauf dürfte die erneute Marginerhöhung der CME bei Gold sein. Wie ZeroHedge meldete, erhöhte die CME gestern (24.08.2011), die zu hinterlegenden Sicherheiten für Goldfutures um satte 27 Prozen. Bereits vor einer Woche gab esErhöhungen der CME um 22% und der Shanghai Goldexchange um 26%. Da scheinen einige Händler bei den starken Preisanstiegen in Gold und Silber wohl ziemlich ins Schwitzen gekommen zu sein. Trading mit Derivaten wie CFDs oder Knock-Out Produkten ist in einem solch manipulierten Markt meiner Meinung nach reines Glücksspiel. Außer bei den Uhrzeiten weiß man eigentlich nie, wann wieder zugeschlagen wird. Mit einem physischen Investment dürfte man langfristig allerdings ziemlich sicher auf der richtigen Seite stehen.

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Silber bald bei $100 pro Unze…

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…das halten zumindest die technischen Analysten der Citigroup für möglich, sofern der Silberpreis einem ähnlichen Muster wie in den Jahren 1971 bis 1980 folge. Das Jahreshoch aus 2011 liege auf dem gleichen Niveau wie 1980 und man denke daher, dass der langfristige Aufwärtstrend noch nicht vorbei sei. Bei neuen Höchstständen (also über 50 US-Dollar) könne sich eine deutliche Kursbeschleunigung ergeben, da der Kurs dann auf keine cahrttechnischen Wiederstände mehr stoßen würde.

Die Korrektur seit April sei beendet und der Kurs habe einen Boden gebildet, der die Basis für einen neuerlichen starken mittelfristigen Anstieg bieten könnte. Ein baldiger Anlauf auf zunächst 49,00 US-Dollar-Marke wäre nicht überraschend. Dies ist der Inhalt eines Gesprächs zwischen Tom Fitzpatrick von der Citigroup und der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Normalerweise sind Analystenmeinungen höchstens zur Unterhaltung zu gebrauchen. Im Silbermarkt sieht die Sache allerdings etwas anders aus, denn die Interessen der Marktteilnehmer sind hier deutlicher. Da die Großbanken JP Morgan sowie HSBC Silber mit aller Macht nach unten zu drücken versuchen, waren von diesen Instituten schon des öfteren negative Analysen zu lesen. Der eigentliche Sinn der von Banken veröffentlichten Analysen ist nämlich die öffentliche Meinungsbildung zu eigenen Gunsten zu steuern. Hält eine Bank Aktien eines bestimmten Unternehmens so werden von dieser Bank in der Regel nur positive Kommentare zu lesen sein, hat das Finanzinstitut den Einstieg verpasst und hofft auf tiefere (Kauf-)kurse oder ist sogar short, so äußern sich die Analysten dieser Bank normalerweise ziemlich negativ über die jeweilige Aktie oder Rohstoff.

Interessant ist nun der Zeitpunkt, zu welchem die Citigroup ihre Analyse veröffentlicht, welche immerhin ein Kurspotential von über 100 Prozent offenbart. Es ist zwar nur eine Vermutung meinerseits, doch im Silberchart ist vor etwa drei Wochen plötzlich eine kleine Rallye gestartet. Deren Ursprung kann eigentlich nicht der kleine Doppelboden vom 27.06. bis 04.07. sein, diese Chartformation ist dafür zu klein. Auch Griechenland kommt als Grund nicht in Frage, schließlich sankt der Silberpreis immer weiter als schon öffentlich intensiv über eine mögliche Umschuldung oder sogar einen Zahlungsausfall diskutiert wurde.

Vielmehr könnte es sein, dass sich die Citigroup und andere große Akteure hier long positioniert haben und diese Long-Position jetzt pushen wollen. Diese These unterstützt auch der aktuelle Commitment of Traders Report der amerikanischen Futures-Aufsicht CFTC: im Vergleich zum am 12.07. erschienen Report wurde die Anzahl der Long-Positionen unter der Kategorie “Managed Money” deutlich aufgestockt. Ein ähnliches, wenn auch nicht so deutliches Bild zeigt sich im Vergleich des 12.07. zum 05.07.

Hier das aktuelle CoT zu Silber, vom 19.07.

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Wie bereits geschrieben ist das nur eine Vermutung, doch wenn die Citigroup sich wirklich mit einer deutlichen Position auf der Long Seite positioniert hat, dann hätten die Silberbullen einen mächtigen Verbündeten. Nichtzuletzt da Silber per Wochenschlusskurs über der wichtigen Marke von 40 US-Dollar geschlossen hat, könnte ein Investment hier durchaus sinnvoll sein.

 

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Unkraut vergeht nicht

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Ruhig ist es geworden um den Silberpreis. Nach der deutlichen Korrektur Anfang Mai bewegt sich Silber momentan in einer – im Vergleich zur vorherigen Rallye engen – Range von maximal sieben US-Dollar. Es gab in den letzten Wochen immer mal neue Versuche einen Aufwärtstrend zu etablieren, nach ein oder zwei starken Verlusttagen war es dann aber auch schon wieder vorbei.

Dabei kann man etwas beobachten, was inzwischen etwas auf dem Blickfeld geraten ist: JP Morgan und Konsorten kämpfen nach wie vor gegen steigende Kurse beim Silber. Mühsam klettert der Kurs ein paar Tage bergauf, dann kommt ein kurzer Abwärtsfall und innerhalb von wenigen Stunden sind die Gewinne der Vortage dahin.

So konnte der Kurs in den letzten eineinhalb Wochen dank der zunehmenden Sorgen um die PIIGS-Länder zulegen. Sowohl vorgestern als auch gestern wurde den Silber-Bullen dann aber der Kopf gewaschen: innerhalb weniger Stunden ging es jeweils um über drei Prozent nach unten, wobei sich Silber gestern wieder erholen konnte. Wie gewohnt begann der Kursrutsch am Montag um 16.30 Uhr, also eine Stunde nach Eröffnung der US-Börsen. Gestern um 8.30 Uhr und damit in der Londoner Vorbörse. Wer meine Artikel zur Silbermanipulation schon länger liest weiß, dass vor allem 16.30 Uhr sehr beliebt für Drückungsaktionen ist.

Hier der 15 Minuten-Chart der letzten Tage (eine Kerze = 15 Minuten). Die besagten Stellen sind markiert.


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COMEX Lagerbestände “sinken” weiter

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Vor etwa einem Monat “verlor” das Comex-Lager Sotia Mocatta 25 Prozent seines registrierten (lieferbaren, physischen) Silbers. Nach einer Neueinstufung mussten 5.287.142 Unzen Silber in die Kategorie “Eligible“ (nicht lieferbar) umgebucht werden, was die lieferbare Silbermenge von 11,8 Millionen auf 6,5 Millionen Unzen reduzierte. Natürlich wurde darauf hingewiesen, dass dies nur temporär wäre und überhaupt nicht der Rede wert – außerdem hätte die Comex genug Silber zur Auslieferung vorrätig.

Die gestern veröffentlichente Comex-Lagerdaten zeigen, dass erneut 1.456.488 Unzen physisches Silber in die Kategorie „nicht lieferbar“ umgebucht werden mussten. Das heißt, dass Scotia Mocatta über Nacht einen “Verlust“ von 24% seines lieferbaren Silbers verbuchen musste. Seit 20. April beträgt der Verlust an physischem Silber nun 60 Prozent! Eine temporäre Erscheinung sieht anders aus…

Dabei ist Scotia Mocatta nicht das einzige Lagerhaus: auch HSBC und Delaware mussten ihre Bestände neu deklarieren (siehe Grafik unten). Das Interessante ist aber, dass sich die Gesamtmenge des Silber kaum geändert hat. Es wurde lediglich die Menge des lieferbaren Silber verringert und die des nicht lieferbaren erhöht. Das Verhältnis von lieferbarem zu nicht lieferbaren Silber war vor einem Monat noch 57% zu 43%. Das änderte sich nun auf 24% zu 76%.

COMEX-Lagerbestände vom 1.Juni

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Quelle: Comex

COMEX-Lagerbestände vom 20.April

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Die Gesamtmenge des lieferbaren, physischen Silbers ist auf ein Allzeit-Tief von 29.261.638 Millionen Unzen gefallen. Es war ein Glücksfall für das Manipulations-Kartell, dass es gestern Abend zu massenhaften Kontraktauflösungen aufgrund von Margincalls kam und der Silberpreis innerhalb weniger Minuten um rund 4 Prozent gefallen ist. Das hat ihnen noch ein paar Tage Zeit gekauft.

Der Silbermarkt gehört zwar schon seit vielen Monaten zu den interessantesten Märkten, nun könnte es langsam aber wirklich spannend werden. Die CME Group ist momentan wie ein angeschossenes Tier: noch nicht tot, dafür aber umso gefährlicher und unberechenbarer. Von Investitionen über Derivate ist abzuraten, denn man weiß nicht was sich die CME mit der FED im Rücken alles einfallen lässt, um den Silberpreis zu drücken. Marginerhöhungen dürften hier das bevorzugte Mittel sein, deren Wirkung hat man ja Anfang Mai deutlich gesehen. Auch ein verstärktes Short-Selling durch JP Morgan und HSBC ist wahrscheinlich. Je nachdem wie sich die Lage weiter entwickelt, könnte es irgendwann sogar zu einem Verkaufsverbot für Silber kommen – zumindest in den USA.

Die Silber-Drücker werden jedenfalls alles tun, um nicht die Lieferunfähigkeit eingestehen zu müssen. Wer dann physisches Silber hat, ist klar im Vorteil, denn das kann man nicht mehr wegnehmen.

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Und täglich grüßt das Murmeltier

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Ich wundere mich immer wieder, wie deutlich die üblichen Verdächtigen den Silbepreis manipulieren. Bereits gestern hatte ich gezeigt, dass der Silberpreis “zufällig” zu Beginn des europäischen Handels und später nocheinmal mit Beginn der Vorbörse in den USA deutlich eingebrochen ist. Heute haben wir das gleiche Spiel wieder. Im asiatischen Handel erholte sich der Preis genau wie gestern, nur um dann pünktlich um kurz vor 8 Uhr MEZ und nun um genau 15.30 Uhr einzubrechen:

1 Minuten Chart (eine Kerze entspricht einer Minute)

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15 Minuten Chart (eine Kerze entspricht 15 Minuten)

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Vielleicht werden ja nun auch langsam die Leute überzeugt, welche die Manipulation im Silbermarkt bisher nur für eine Verschwörungstheorie halten. Alleine in den paar Minuten in denen ich diesen Artikel geschrieben habe, ist der Silberpreis um weitere 30 US-Cent oder 0,8 Prozent abgesackt – innerhalb von nur fünf Minuten!

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HKMEX – Ende der Manipulation?

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Am 18.Mai wird in Hongkong eine neue Warenterminbörse eröffnen: die Hongkong Mercantile Exchange. Wie Zerohedge meldet, erhielt die HKMEX am 27. April 2011 ihre Zulassung durch die Hongkong Securities and Futures Commission. Die neue Börse offeriert zum Handelsbeginn am 18. Mai einen Future-Kontrakt auf 1-Kilogramm Goldbarren (32 Unzen). Es werden jedoch auch alle anderen Rohstoffe dort gehandelt werden – auch Silber. Interessant sind auch die Öffnungszeiten der HKMEX: gestartet wird immer um 8 Uhr Hongkong-Zeit (2 Uhr MEZ) und endet um 23.00 HKT (17 Uhr MEZ). Mit dieser sehr langen Handelzeit deckt die HKMEX das Londoner-Mittags-Fixing, die COMEX-Öffnung in New York und das Abend-Fixing in London ab.

Da diese neue Börse in Hongkong nicht der amerikanischen SEC oder CFTC sondern den chinesischen Aufsichtsbehörden untersteht, wird sich zeigen inwieweit sich die Silberpreise an der HKMEX manipulieren lassen. Die unzähligen Betrugsmanöver an der COMEX sind ja unter anderem deshalb möglich, weil beispielsweise JP Morgan und HSBC im Aufsichtsrat der amerikanichen Börsenaufsicht sitzen. Dass diese Banken nicht gegen sich selbst ermitteln werden ist wohl klar. Sollte das bei der neuen Börse anders sein – was duraus möglich wäre, schließlich wird sich China nicht von amerikanischen Finanzinstituten reinreden lassen wollen – so könnte es das Ende der Silberpreismanipulation sein.

Man sollte sich allerdings nicht zu früh freuen, schließlich handelt es sich bei Finanzinstituten um die wohl mächtigste Branche überhaupt. Diese Unternehmen finden fast immer einen Weg, ihre Interessen durchzusetzten. Man darf auch nicht vergessen, dass mit HSBC eine Großbank aus Hongkong an der Manipulation des Silberpreises aktiv beteiligt ist… Zukünftig werden jedenfalls die Handelspreise (u.a. für Gold und Silber) nicht mehr nur in den USA, sondern auch in Hongkong festgelegt

Wenn man sich anschaut, wie enorm die asiatische Nachfrage nach Gold und Silber ist, dann kann man sich vorstellen, wie sich die Preise entwickeln werden, wenn die amerikanische CME Group nicht mehr alleine schalten und walten kann, wie sie will. Sollte es beispielsweise erneut zu solchen “Spielchen” kommen, wie fünfmal in neun Tagen die Margin für Silber zu erhöhen, dann kann man diese Leute in Zukunft ganz einfach aushebeln, indem man nur noch in Hongkong handelt. Am Ende spielen die US-Banken an der COMEX nur noch mit/gegen sich selbst – das wäre dann das Ender der Manipulation.

Siehe auch: Asiaten kaufen nach wie vor massiv Gold und Silber

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Silber bricht intraday ein

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Einigen Leuten scheint sich der Silberpreis in den letzten beiden Tagen zu stark erholt zu haben. Heute muss Silber ordentlich einstecken, verliert aktuell ca. 8,5 Prozent im Vergleich zu gestern. Interessant ist, dass sich die Erholung der letzten Tage bis Punkt 13 Uhr fortgesetzt hatte, der Einbruch dann allerdings ziemlich genau mit dem Beginn der Vorbörse in den USA einbrach. JP Morgan und HSBC wollen wohl einen zweiten Akt der Rallye der letzten Monate im Keim ersticken.

15 Minuten Chart (eine Kerze entspricht 15 Minuten)

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Silber: Manipulation par excellence

Manipulation am Silbermarkt

Silbermanipulation in der New York Times – Teil 1

Silbermanipulation in der New York Times – Teil 2

Sachen gibts, die gibt es gar nicht…

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Silber: was nun?

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Auf den kräftigen Einbruch von 32% in nur fünf Tagen erholt sich der Kurs heute stark. Das heutige Plus liegt aktuell bei knapp 8 Prozent. Doch die Frage ist: wie geht es in den kommenden Tagen und Wochen weiter?

Die Leser meiner umfassenden Silberanalyse dürfte der crashartige Kursrutsch letzte Woche nicht wirklich überrascht haben. Im Endeffekt hat die fünfte Marginerhöhung der CME Group in kurzer Zeit das Fass zum überlaufen gebracht und der Silberpreis knickte ein. Da der Markt nun aber überverkauft war, ist auch die heutige Gegenbewegung verständlich. Interessant wird es heute ab 15.30 wenn die US-Märkte öffnen. Es wäre möglich, dass den amerikanischen Manipulatueren der heutige Anstieg doch etwas zu ransant verlaufen ist und da etwas gegengesteuert wird.

Eine sinnvolle Prognose für die nächsten Handelstage ist allerdings sehr schwierig, denn sowohl für einen weiter steigenden als auch für weiter fallenden Kurs gibt es gute Gründe:

  • Mit fünf Marginerhöhungen in nur wenigen Wochen hat die CME ihr Pulver nun ersteinmal verschossen. Sollte diese Woche noch eine oder gar zwei weitere Erhöhungen folgen, würde der Verdacht wohl größer werden, dass die großen Shortseller wie JP Morgan und HSBC geschützt werden sollen. Von dieser Front ist also nichts zu erwarten.Anders sieht die Sache natürlich bei diesen Banken selbst aus, an einem JoJo-Effekt werden sie definitiv nicht interessiert sein. Hierbeit würde der Silberpreis nach einem Crash nach oben (seit Mitte März) und einem Crash nach unten (letzte Handelswoche) nun wie ein JoJo wieder nach oben schnellen.

    Auch die 200-Tage-Linie könnte noch im Fokus der großen Player stehen, welche den Markt manipulieren. Unter diesem gleitenden Durchschnitt liegen wahrscheinlich sehr viele Stopp-Orders, welche mit einer weiter Drückung des Preises schön abgefischt werden könnten. Wo die großen Stopp-Level liegen wissen die Banken ja…

    Auch die Tatsache dass China seine Rohstoffimporte momentan zurückfährt könnte weiter auf den Preis drücken. Außerdem gelten die Sommermonate generell als schwere Zeit für die Edelmetalle, aus saisonaler Sicht erscheint also eine starke Rallyefortsetzung im Sommer eher unwahrscheinlich, zumal QE 2.0 Ende Juni ausläuft. Dies dürfte für eine Korrektur sowohl in den Rohstoff als auch in den Aktienmärkten sorgen.

  • Doch auch eine neuer Anlauf auf die $40 und dann sogar auf die $50 Marke sind durchaus möglich. So könnte zum einen die 200-Tage-Linie derart viele Käufer anziehen, dass das der Kurs wieder nach oben schnellt. Ebenfalls für steigende Kurse spräche die Tatsache, dass bisher viele potentielle Anleger nur an der Seitenlinie standen weil ihnen der Kurs zu hoch erschien. Diese Leute könnten sich auf den aktuellen Niveaus zum kaufen entscheiden und dadurch den Kurs treiben.Desweiteren hat sich die fundamentale Lage, welche einer der Hauptgründe für die Explosion des Silberpreises war nicht geändert. Viele große Industriestaaten sind stärker überschuldet den je (vor allem die USA, Japan und Großbritannien) und auch die Inflationssorgen sind bei vielen Menschen noch nicht gebannt.

    Auch die Charttechnik spricht momentan eher für steigende Kurse. So hat sich in den letzten drei Tagen ein “Morning Star” im Chart gebildet, eine bullishe Kerzenformation (siehe lila Ellipse). Ein Morning Star besteht aus einer langen roten Kerze, darauf folgt eine Kerze mit langen Dochten und kleinem Körper sowie eine lange grüne Kerze. Ab diese Formation aussagekräftig genug gebildet wurde hängt vom heutigen Schlusskurs ab.

    Außerdem notiert der RSI mit 39 wieder im neutralen Bereich, auch der Abstand zur 200-Tage-Linie (braune Linie im Chart) ist auf ca. 30% zusammengeschmolzen. Der Silbermarkt ist nicht mehr so überhitzt wie noch vor zwei Wochen.


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Insgesamt gibt es also gute Gründe für steigende, aber auch gute Gründe für weiter fallende Kurse. Aufgrund der großen Macht von JP Morgan und HSBC, sowie des Ausmaßes der Rallye seit August, gehe ich ersteinmal von einem volatilen Seitwärtsverlauf aus, wobei die Ausbrüche nach unten überwiegen dürften. Für kurzfristge Trader ist es eigentlich reine Spekulation in einem solchen Markt zu traden, wer auf Sicht von mehreren Jahren investieren will, für den ist das derzeitige Preisniveau durchaus interessant.

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Sachen gibts, die gibt es gar nicht…

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Bereits seit längerer Zeit ist der Silbermarkt eindeutig am spannendsten an den Börsen. Immer wieder gibt es Kuriositäten und vermeintliche Zufälle, welche sich bei genauerer Betrachtung zu einem beeindruckend logischen Gebilde zusammenfügen.

So wurde am vergangenen Freitag, 29.April, der Silberkontrakt für Mai fällig. Dazu folgende Zahlen:

The total number of silver oz standing in this delivery month of May is as follows: 50,000 oz (already served) + 10,780,000 (0z to be served) = 10,830,000. oz.

Ob es wohl ein Zufall ist, dass der weltgrößte Silber-ETF, der iShares Silver Trust, vergangene Woche innerhalb von zwei Tagen Abflüsse von 10,8 Millionen Unzen zu verzeichnen hatte?

Ganz interessant ist in diesem Zusammenhang auch, wer der eingetragene Depositar des Silber-ETFs ist: JP Morgan Chase. Die Bank also, welche mit HSBC zusammen für die Manipulation des Silberpreises verantwortlich ist und seit Mitte März auch einen eigenen,zertifizierten Tresor zur Aufbewahrung und Lieferung von Edelmetallen hat.

Zufälle gibt es natürlich immer mal, in der Häufigkeit in der sie rund um die Silbermarkt auftreten ist die Wahrscheinlichkeit allerdings sehr gering, dass es alles nur Zufälle sind. Erst der tödliche Autounfall von Andrew Maguire, einem Londoner Edelmetallhändler, nur einen Tag nachdem er JPM und HSBC der Manipulation bezichtigte, dann ist JP Morgan der Depositar des weltgrößten Silber-ETFs und nun die Zahl der Abflüsse aus eben jenem ETF. Sachen gibts halt, die gibt es gar nicht…

Wer sich etwas über die Manipulation informieren möchte, findet auf meinem Blog genug Artikel dazu:

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