Der markante Absturz des Goldpreises von vor knapp zwei Wochen dürfte den meisten Beobachtern noch in guter Erinnerung sein. Zwar hat sich das gelbe Metall, ebenso wie Silber, stabilisiert und konnte sogar einen Teil der Verluste wieder wett machen. Damit ist die Prognose der umfassenden Edelmetall-Analyse vom 19. April ziemlich genau aufgegangen. Was, von wenigen Blogs einmal abgesehen, allerdings vollkommen untergeht ist die Tatsache, dass der physische Goldmarkt seit Wochen wie leergefegt ist. Nicht nur die immer weiter ausufernde Liquiditätspolitik der großen Notenbanken, sondern auch die Eurokrise (hier v.a. Zypern) und schwindendes Vertrauen in die Politik in den großen Industrienationen haben zu einem regelrechten Run auf Edelmetalle geführt. Dass es immer wahrscheinlicher wird, dass direkte Beteiligungen von Anteilseignern und Gläubigern von Banken – wozu übrigens jeder Girokontoinhaber gehört – bei künftigen Rettungsaktionen immer wahrscheinlicher werden, macht die Lage nicht besser.
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