Die Finanzminister der europäischen Union werden wahrscheinlich diese Woche neue Regeln beschließen, wie insolvente Banken abgewickelt werden könne. Eine der entscheidenden Fragen bei dieser Diskussion ist jedoch, wer von den neuen Regeln überhaupt betroffen sein wird. Was die Möglichkeit zur Einführung einer klaren Rechtsgrundlage sein könnte, läuft Gefahr ein politisches Durcheinander individueller Interessen, regulatorischer Ermessensspielräume und zum Spielball bestimmter Interessensgruppen zu werden.
Aktuell am lautesten schreien die Clearinghäuser für Derivate auf. Nach der regelrechten Panik 2008 im Zuge Finanzkrise, haben sich Politiker und Regulatoren beeilt, den Derivatehandel in zentralisierten Clearinghäusern zu bündeln – mit dem Argument, dies würde das sogenannte counterparty risk reduzieren.
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